Abîme de Bramabiau
Unterirdischer Fluß

30 750 Camprieu
Frankreich

Koordinaten Navigationssystem:
N.44°07.350'
E.3°28.815'
Höhe : 1126 m

Tel/Fax:
+33 (0)4 67 82 60 78
Mail :

Geführte Besichtigung des unterirdischen Flusses Bonheur

Die Besichtigung beginnt ab dem ersten unterirdischen Abschnitt, wo die Luft im Sommer erfrischend ist. Der Abstieg geht stufenweise voran und man kann mehr als 70 verschiedene Pflanzenarten entdecken.

Mit jedem Schritt nach unten wird der Lärm des Gewässers stärker, noch sieht man es nicht, aber plötzlich erscheint der Fluss in voller Schönheit - ein wahres Naturereignis.

Man geht zunächst am Fluss entlang, überquert ihn dann und folgt einem Querweg. Man kommt in ein sogenanntes ?Karsttal" , von den Dichtern auch ?Ende der Welt" genannt. Es ist eine halbe Felsbucht aus der eine Quelle entspringt, oder wie hier, aus der der Fluss erneut an die Oberfläche tritt. Die Wände der Bucht sind vollkommen vertikal, sehr steil und zwischen 70 bis 120 m hoch.

Der Alkoven ist ein Platz der Erosion und ausgewaschen und aufgewühlt, umgeben von Grün. Das Sonnenlicht, das hier indirekt einfällt, spielt mit der Gischt der Wellen. Das schäumende Weiß, das feinste Wassertropfen versprüht, fließt in ein tiefes smaragdgrünes Loch.

Wir folgen dem Führer und kommen zum unterirdischen Fluss. Dort gehen wir auf einem engen Felsvorsprung, der hier zwecks Besichtigung errichtet wurde. Wir stehen über dem ersten unterirdischen Wasserfall, der ?Cascade de l'Echelle" heißt (Treppenwasserfall) und der Lärm ist ohrenbetäubend. Man hat den Eindruck, der Fels vibriert.

Der Besucher bewegt sich auf der rechten Uferseite, oberhalb eines engen Kanals dessen Wasser glänzt. Wir sind in der ?Grande Diaclase", die 130 m lang ist. Das Gewölbe der Galerie ist fast 60 m hoch. Am Ende der "Diaclase" kommt zum « Quai » im Salle du Havre, wo ein kleines tiefes Wasserloch ist. Nach ein paar Schritten kommen wir zu einem Felsvorsprung, der mehr als 25 m hoch ist. Wir sind oberhalb der unterirdischen Wellen, die lautstark zwei beleuchtete Wasserfälle hinunter fließen.

An den Wänden findet man in verschiedenen Höhen zahlreiche Labyrinthe. Quer über dem Canyon befindet sich ein Steg an dessen Ende sich der Fluss Martel befindet. Man sieht sofort das Felschaos des "Pas du Diable". Nun gehen wir auf der linken Uferseite, immernoch auf einem angelegten Felsvorsprung und erreichen den ?Salle du Repos". Hier macht der Fluss einen scharfen Bogen und fließt in eine enge Stelle, an dessen Ende auch die Spur des Bonheur oder "Bramabiau souterrain" verloren geht, um in die pittoreske Galerie du Filon zu fließen und zur Kreuzung zu gelangen.

Es handelt sich um eine Baryt- und Erzader. Kleine milchigweiße Tupfen von diesem Mineral lagern sich auf den Uferwänden ab. Weiter weg teilt sich die Galerie du Filon und man gelangt zum Grand Labyrinthe. Die Strecke führt weiter zu einer Kreuzung; rechts geht es zu einem kleinen, sehr verzwickten Labyrinth, links kommt man zum Salle de l'étoile, auch Salle de l'officier genannt (nach dem Römer André Chamson benannt).

Das Gewölbe dieses Saales besteht aus verschiedenen kompakten Gesteinsblöcken.

Nach dem letzten Wort des Führers gehen wir zum Ausgangstunnel zurück, der 2005/06 gegraben wurde. Wir machen einen letzen Halt um die Spuren der Dinosaurier zu bewundern, die beim Graben des Tunnels entdeckt wurden.

 



"Eine Laune der Natur, wie man keine andere kennt."


Edouard-Alfred Martel



 

Öffnungszeiten :



April - Mai - Juni 10 H 00 - 17 H 30
Juli - August 09 H 30 - 18 H 30
September 10 H 00 - 17 H 30
Oktober - November (bis zum letzten Ferientag der Ferien an Allerheilgen) 10 H 30 - 16 H 30

Innentemperatur : 10°C
Warme Kleidung zu jeder Jahreszeit unbedingt empfohlen

Tiere sind an der Leine im Inneren der Grotte akzeptiert

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